2024 – Männertour an die Saar nach Mettlach.


2024 – Männertour an die Saar nach Mettlach.

Nachdem die letzte Männertour der Winzerkapelle, damals an die Ahr, schon einige Jahre her ist, hat der fitschi nun eine Tour  ins Saartal organisiert. Am Freitagmorgen machten sich dann 10 trinkfreudige und aufgeregte Männer auf nach Mettlach an der Saar. Die Anreise erfolgte sogar relativ pünktlich mit er Bahn ab Bullay, wobei die Bautze-Zwillinge das „Vorkommando“ mit dem Kfz bildeten, um den flüssigen Proviant für das Wochenende zu transportieren; beide mussten sonntags auch früher zurück.

In Mettlach angekommen checkten wir in das zwar etwas in die Jahre gekommene, aber gemütliche Hotel „Saarblick“ ein und natürlich gab es auch ein Willkommen – Bier, oder waren es zwei?. Am Nachmittag hatten wir eine Brauereibesichtigung in der in der „Mettlacher Abtei Bräu“ gebucht. Die Führung war sehr interessant, nur das eine kleine Probebierchen war etwas dürftig. Damit unser Flüssigkeitshaushalt nicht ganz in den Keller ging, haben wir uns noch ein paar zusätzliche Bierchen gegönnt und auch ne Kleinigkeit gegessen.

Am Abend haben wir uns im hoteleigenen Restaurant bei echt leckerem, reichhaltigem Essen und einigen Getränken für den kommenden Tag gestärkt.

Am Samstagmorgen sind wir dann nach dem Frühstück zu unserer anstrengenden Wanderung Richtung Cloef aufgebrochen. Die Rucksäcke waren gut gefüllt, das Wetter kühl, aber trocken uns damit der Weg bereitet. Leider konnte unser gehkranker Bernd die Strecke nicht mitgehen, kam aber mit dem Bus nach. Zunächst ging es gemütlichen Schrittes am Ufer der Saar entlang; in Sichtweite immer hoch über der Saarschleife ragende Aussichtspunkt Cloefs angekommen ging es nun serbentinenartig steil nach oben. Die Schritte wurden kürzer, dafür die Getränkepausen länger. Wir wollen schließlich nicht dehydrieren. Endlich waren wir oben angekommen, wo uns Bernd bereits erwartete. Alsdann machten wir uns über den Baumwipfelpfad himmelswärts auf die 42m hohe Aussichtsplattform des Cloefs. Dort hatten wir eine herrliche Aussicht auf die Saarschleife und Rundumblicke über die Landschaft des Naturparks Saar-Hunsrück. Die Strapazen hatten sich gelohnt. Langsam wurde es dann Zeit den Rückweg anzutreten. Durch den Wald ging es auf engen Pfaden wieder hinab nach Mettlach. Es war eine anstrengende Tour, sodass wir uns erst mal etwas erholen mussten. Ein älterer Mitwanderer war sogar so platt, dass er an dem Abend nicht mehr aufkam. Für den Abend hatten wir wieder im Brauhaus der „Mettlacher Abtei Bräu“ einen Tisch gebucht, da auch Live-Musik angesagt war. Nach einen reichhaltigen Essen und einigen Bierchen startete die Band „Langer Mütze“. Das Motto der Band ist: „Ihr wollt Entertainment, ihr bekommt Entertainment“. Und wir Männer von der Winzerkapelle gaben alles, inklusive Polonaise durch das Brauhaus. Irgendwann fanden aber alle wieder ins Hotel zurück.

Am Sonntagmorgen, wiederum nach einem leckeren Frühstück, packten wir unsere Koffer und verabschiedeten erst mal die beiden Bautze-Zwillinge, die mit ihrem Auto- „Wer durfte eigentlich schon fahren?“ bereits nach Hause fuhren, da beide am Nachmittag ein Fußballspiel hatten. Das Ergebnis wollen wir hier nicht veröffentlichen, nur so viel: Sie wären besser bei uns geblieben. Der Rest der Truppe machte sich dann auf zu einer spontanen Besichtigung des Kraftwerks Mettlach. Thomas Daun, als Mitarbeiter des RWE, hatte den Schlüssel zum Kraftwerk dabei und nach telefonischer Anmeldung führte er uns über zahlreiche Treppenstufen tief unter die Schleuse bis hin zu den Generatoren und erklärte uns einiges über die Stromerzeugung mittels Wasserkraft. Der Aufstieg über die Treppe war nach dem anstrengenden Vortag schon sehr mühsam für einige. In Mettlach angekommen überbrückten wir die Zeit noch etwas bis zur geplanten Schifffahrt. Mit dem Schiff der Saar Personenschifffahrt schipperten wir gemütlich durch die Mettlacher Schleuse zur Saarschleifen-Rundfahrt. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir wieder Mettlach, wo wir dann unsere Koffer holten und die Rückreise mit der Bahn nach Bullay antraten. Dort warteten bereits zwei brave Ehefrauen die das Männerfreie Wochenende genossen haben und mit den Damen der Winzerkapelle einem Kurztrip nach Mannheim verbracht haben, um uns mit dem Auto nach Enkirch zurück zu bringen.

Es war alles in allem eine anstrengende aber auch sehr schöne Tour und schreit nach Wiederholung


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